Bikepacking-Rennen vs. Bikepacking-Tour

Es ist Mitte Oktober, schön langsam werden die Termine für die diversen Bikepacking-Geschichten gepostet, es füllt/füllen sich der/die Kalender. Und es sind schon wieder ein paar Sachen dabei, die mich – besonders von der Landschaft her – reizen würden.

Was mich stört, ist allerdings das – bei fast allen Events – vorgegebene Zeitlimit. Ok, ich kann schon auch noch 150 – 200 Kilometer am Tag fahren, wenn es unbedingt sein muss. Das geht auch mit meinem Reiserad, wenn ich nicht zuviel Glumpert mitschleppe, es keine extremen Steigungen und sehr schlechtes Wetter gibt.

Das will ich aber nicht (mehr). Ich bin ja zwischen 1998 und 2014 ungefähr 100 Radmarathons (in ganz Österreich und in Ungarn) gefahren und wenn ich dann gefragt wurde: „… und, war’s schön, was habts gesehen von der Gegend? …“ – konnte ich leider immer nur berichten: „… den Arsch und/oder das Hinterrad des/der vor mir fahrenden oder den Pulsmesser und den Kilometerzähler und die Geschwindigkeitsanzeige am am Lenker montierten Rad-Computer …“, je nachdem ich im Packl war oder vorne gefahren bin…

„Tour de Pelso“ (rund um den Balaton) 2011

Inzwischen bin ich ja doch mehr der Bikepacking-Reise-Radler – mehr oder weniger gemütlich ca. 90 – 120 km am Tag dahinrollen, pausieren, sitzen, schauen, gut essen und trinken, tratschen mit den Einheimischen… Und das geht sich dann in der vorgegebenen Zeit nicht aus.

Ja, die Arbeit um so eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen verbraucht viel Zeit und auch Geld – die Strecken-Planung und -Erstellung, Organisation im allgemeinen, Checkpoints, Personal bei den (eventuell vorhandenen) Labestellen usw. usf. Das rechtfertigt natürlich das Nenngeld. Und ich bin gerne bereit, dieses auch zu bezahlen.

So gesehen war ja mein zweites Bikepacking-Abenteuer – Tuscany-Trail 2019 – eine feine Sache. Günstiges Nenngeld, perfekt organisiert, Duschen, Schlafplatz etc. am Start und im Ziel, Startsackerl mit ein paar Goodies, *.gpx für die Strecke und: kein Zeitlimit!

Das würde ich mir für einige/alle (?) Events wünschen. Ich werde auf jeden Fall bei den Events, die mich besonders interessieren, anfragen ob diese Variante möglich ist.

Also: ich zahle das Nenngeld (oder nur einen Teil davon), krieg dafür die Strecken-gpx und fahr‘ das Ding dann halt gemütlich und ohne Zeitstress…

Wie ist das bei Euch?


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