Hainburg-„Expedition“

Hainburg. Hainburg ist auch so eine „ich weiss nicht wo ich hin will aber 100km(+) sollten es schon werden„-Option. Anständiger Wind ist garantiert (mindestens auf einer Hälfte der Tour), die vielen Windräder in der nordöstlichen Ecke des Burgenlandes stehen nicht aus Jux und Tollerei dort. Meistens fahre ich über Breitenbrunn nach Kaisersteinbruch, dann nach Bruck an der Leitha und dann weiter nach Petronell. Dieses Stück (ca. 15 km) ist wahrlich nur für FahrerInnen mit starken Nerven, denn der Verkehr ist (auch unter der Woche) enorm. Eine Alternative wäre der Römertour-Radweg – der ist allerdings teilweise geschottert und nicht unbedingt rennradtauglich… Weiter gehts dann etwas verkehrsärmer über Bad Deutsch-Altenburg und schon ist man in Hainburg.

Wenn Zeit, Motivation und Kraft ausreichend vorhanden sind, kann die Tour beliebig verlängert werden: nach Schloßhof, dann über die March nach Bratislava („3-Länder-Runde“, ungefähr so) oder direkt nach Bratislava und über Kittsee oder Nickelsdorf oder so ähnlich wieder retour (bei Start in Eisenstadt ca. 150 – 200 km, bei Start in Neusiedl ca. 100 – 150 km – Start- und Zielort jeweils Bahnhof).

Aber ich wollte aus einem bestimmten Grund nach Hainburg, nämlich weil: Die Burgruine. Die Burgruine sieht man aus jeder Richtung, oben war ich noch nie. Braunsberg, ja da war ich schon öfters oben, aber auf der Burgruine noch nie. Also stelle ich mir die Frage: befahrbar mit dem Rennrad? Wie lange ist die Strecke, wie steil, asphaltiert?

Ich biege beim „Wiener Tor“ rechts ab, es geht leicht bergauf. Kurz darauf erreiche ich den (geschotterten) Parkplatz, von wo aus ein Wanderweg und eine asphaltierte Strasse zur Burgruine führt. Ich schaue, schalte zurück, nehme am Schotter Anlauf und – muss nach ein paar Metern vom Rad. Örks. Ich schiebe also mein Rad auf der 20%-igen Strasse hinauf.

da schauen die 20% gar nicht so steil aus…

Oben bläst der Wind anständig, aber die Fernsicht ist großartig. Ich marschiere ein paar Runden durch die Burgruine und bremse mich dann wieder runter. Und weil ich schon da bin, fahre ich auch noch auf den Braunsberg. Auch dort wunderbare Fernsicht. Wieder runter und auf einen Döner in die Stadt. Danach gehts über Prellenkirchen, Potzneusiedl etc. nach Hause. Allerdings ist der Wind inzwischen so stark (und kommt natürlich von vorne), dass ich streckenweise auf dem kleinen Blatt herumkurble…

War trotzdem eine schöne 124-Kilometer-Runde…


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