Winter-Blues

Wir schreiben den Jänner 2018. Normalerweise ist jetzt „Winter“ – das bedeutet hier im Nordburgenland zweistellige Minusgrade, anständigen Wind, eventuell ein paar Zentimeter Schnee, der den ganzen Dreck neben den Strassen, Feldwegen etc. verdeckt. Dick anziehen und mit dem Crosser oder dem MTB durch den Wald (natürlich nur auf legalen Wegen) und über die Felder cruisen und nach einer heissen Dusche mit Speck und Brot, heissen Kakao mit Rum oder so vor dem Schwedenofen hocken und in die Flammen schauen (wahlweise auch im Fernsehen irgendwelche Unterschichten-Serien guggen). Kataloge (analog und digital) durchstöbern – was brauch/will ich unbedingt…

Aber nein, es herrschen fast Frühlings-Temperaturen (heute so um die 8°C), überraschenderweise ist auch wenig Wind. Also sollte sich der Rennradler eigentlich freuen. Aber meistens ist es grau in grau, bewölkt und/oder nebelig, trüb, feucht, Strassen und Wege sind dreckig – ideales Wetter für die/den Winterdepression/Winterblues.

Widerwillig, aber doch hol ich trotzdem mein Rennrad aus dem Schupfen, überleg mir eine Runde und wähle die Standard-Variante ins „Blaue Wunder„. In Bruck mach ich einen kurzen Stopp und hol mir einen Kaffee an der Tankstelle. Dann weiter und im blauen Wunder einen Spritzer und ein Paar Debreziner. Klassisch gehts über den Friedrichshof und Weiden – ohne Stopp, Enzo hat Ruhetag – wieder nach Hause. Das Radl ist dreckig, meine Laune nicht wirklich besser, hoffentlich wirds bald entweder tiefster Winter oder strahlender Frühling…

Dazu noch ein Song, der mir (fast) die ganze Runde im Kopf herumgeschwirrt ist…
„… Lass die Kugeln rollen, denn sie rollen wie sie wollen …“

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