Bikepacker im Geschwindigkeitsrausch!?

Ich habe ja erst im Sommer 1997 (wieder) mit dem Radsport angefangen. Bald darauf die ersten Radmarathons. Über 100 in ganz Österreich sind es dann geworden. Und wenn ich gefragt wurde „… und, wie war die Landschaft, was hast alles gesehen? …“, war die Antwort eigentlich immer gleich: „… den Arsch und/oder das Ritzelpaket des/der Vordermannes/Vorderfrau oder (wenn ich vorne gefahren bin) mit einem Auge die Straße vor mir und mit dem anderen Auge der Rad-Computer und die Geschwindigkeit …“.

Dann – vor ein paar Jahren entdeckte ich die Randonneure („Wanderer“ – sic!). Ein paar Brevets später: the same – Es wird gefahren, wie bei einem Rennen. Beim 400er z. B.: „… foa ma, damit ma no im hellen hamkumman …“. Aber da bin ich schon ausgestiegen und mein eigenes Tempo gefahren und auch immer noch in der Karenzzeit heimgekommen…

Jetzt bin ich ja ein Bikepacking-/Radreise-Anfänger. Ich habe Zeit, ein (für mich) richtiges Rad und will fremde Länder, Gegenden, Landschaften erfahren, erkunden, erschauen…
Und es freut mich natürlich, dass es Veranstalter gibt, die schöne, interessante – wenn auch manchesmal/meistens schwierige Strecken erkunden, abfahren, ein Rahmenprogramm erstellen, ein Zeitlimit vorgeben und, und, und…
Und was lese/höre ich (hab ich da vielleicht etwas falsch verstanden?):
Tuscany-Trail – die ersten nach 2 Tagen im Ziel, Bikepacking Franconia – 2 Tage irgendwas brauchte der 1., 5 Peaks 500 – ebenfalls 2 oder 3 Tage fürs finishen, Eifel-Graveller – 2 Tage und ein bissl was…
Geh, legg – trainieren die für irgendwas? Haben die die Gegend/Landschaft genossen/gesehen?

Ich habe schon großen Respekt vor diesen Leistungen, aber meins ist das nicht.

Dadurch, dass ich ja noch ein Rookie bin, meine Ausrüstung und mein Setup noch nicht so ganz fertig sind, habe ich mich bei meinen heurigen 3 Teilnahmen ja auch ein bissl mitreissen lassen und bin auch immer einige Tage vor dem Zeitlimit im Ziel gewesen (und einiges, das ich mir eigentlich anschauen wollte, nicht gesehen habe). Das wird sich aber sicher nächstes Jahr ändern – da werde ich (hoffentlich) schon perfekt ausgerüstet sein, meine Hausaufgaben gemacht haben und gemütlich dahingondeln und schauen, staunen, tratschen, essen, trinken…

Denn meistens steht ja auch in der Ausschreibung: „… Es ist das, was du daraus machst! …“.


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