„Einser-Karotte“ ausführen

Den ganzen Winter nur mit dem Crosser unterwegs (und maximal zwei- oder dreimal mit dem MTB). Dann das „Trainingslager“ in/auf Sardinien mit dem Canyon (mein Brevet-/Universal-Reise-Rad) und daheim dann auch noch einige Trainingskilometer und Brevets mit dem Canyon.

Meine sogenannte „Einser-Karotte“ oder auch liebevoll „Einser-Radl“ (ein Simplon Serum mit Solist Laufrad-Garnitur) genannt, mit dem ich seinerzeit viele, viele Radmarathons bestritten habe, hängt derweil einsam und zugedeckt im Schupfen…

Doch jetzt – es ist Sonntag, das Wetter ist schön, mein Canyon ist zum Umbau (dazu bei Gelegenheit mehr) in der Werkstatt und ich nehme (heuer zum 1. Mal) mein Simplon. Abstauben, Kette schmieren, die schlaffen Reifen auf 8,5 bar aufpumpen und los gehts…

Sonntag ist oft das Cafe „Blaues Wunder“ in Gattendorf Ziel – für mich eine gemütliche 100-km-Runde mit wenig Höhenmeter (dafür unter Umständen mit viel Wind aus der falschen Richtung).

Gleich nach den ersten Metern: hui, das fährt sich aber schon sagenhaft! Na, ja, es sind doch einige Kilos Unterschied zum Canyon und Crosser, nur die ganz kleine Not-Satteltasche hinten drauf, keine grosse Satteltasche (*), keine Rahmentasche etc. Die Solist-Laufräder laufen auch etwas besser – es geht flott dahin.
Rüber über das Leitha-„Gebirge“, umme nach Bruck a. d. Leitha, ein Kaffee-Stopp bei der Tankstelle, weiter nach Parndorf und den Windradweg (der macht seinem Namen immer Ehre – heute im positiven Sinn, der Wind kommt seitlich von hinten – wie schön).

Und schon bin ich in Gattendorf, hock mich im Garten in die Sonne, trink einen Weisswein-Apfelsaft-Spritzer, ess ein scharfes Würsterl und freu mich des Lebens…

Nach einer Weile nach ich mich auf Richtung Heimat und es kommen mir alte Freunde entgegen. Sie drehen um und gemeinsam fahren wir nach Weiden. Hoppla – wir haben uns schon ungefähr ein Jahr lang nicht gesehen, stellen wir unterwegs fest, und bei einer Kaffee-Pause beim Enzo wird gelabert und gelabert, alte Geschichten aufgewärmt…
Jössas – 2 1/2 Stunden vergehen wie im Flug – es ist an der Zeit, die Heimreise anzutreten und so geht eine gemütlicher Sonntags-Radlerei zu Ende…


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