Nachdem ich ja vorige Woche fast jeden Tag bei dichtem Nebel und teilweise auf gatschigen Wegen unterwegs war, habe ich mir für ungefähr zwei oder drei Tage „Trainingspause“ verordnet. Die werden für Vorplanung der Radreise-Aktivitäten 2026 genutzt und natürlich wird auch in den alten Festplatten/Webseiten gestöbert – was, wann, wo, mit wem…
Und darum gibt’s wieder eine alte Geschichte:
Unbekanntes Leithagebirge – 20.12.2012
Ein schöner, sonniger Tag. Ungefähr +6°C. Was bleibt mir da anderes übrig, als mit der Gelände-Karotte eine Runde zu drehen. Der Plan: Die Runde „Kaisereiche – Ruine Scharfeneck – 7 Linden – Donnerskirchen“ nochmal, weil:
1.) Ist die Runde landschaftlich und technisch schön,
2.) leichtes „Geocaching-Fieber“…
Nach knapp 1 Stunde war ich wieder bei der Ruine Scharfeneck, Cache diesmal gleich gefunden, bergab Richtung Wüste und dann Richtung 7 Linden – war bergauf ziemlich gatschig und teilweise unfahrbar. Bei den „7 Linden“ einen Abstecher zur „Kirche im Baum“
„… In der Nähe des bei Leithagebirgs-Wanderern beliebten Rastplatzes „Sieben Linden“ steht eine mächtige Rotbuche. Den schön gewachsenen Baum ziert eine Besonderheit, die vermutlich aus der Zeit des 1. Weltkrieges, möglicherweise aber auch erst während des 2.Weltkrieges entstanden ist. Franz Z., der als kleiner Bub so um 1950 herum seinen Vater bei Holzarbeiten begleitete, erinnert sich, dass sie eine in einen Baum eingravierte russisch-orthodoxe Kirche entdeckten. Wahrscheinlich stammt dieses Andenken von einem russischen, eventuell auch serbischen Kriegsgefangenen. Nach Jahrzehnten des Vergessens kam diese Kirche wieder zur Sprache. Franz Z. machte sich auf die Suche nach besagtem Baum und fand ihn wieder. Die Rotbuche und mit ihr die Kirche sind im Lauf der Jahre entsprechend gewachsen. Auf Initiative von Karl W. haben die Naturfreunde den richtigen Mann, Josef „Joschi“ H., begnadeter Meister der Holzschnitzkunst, ersucht, dieses einmalige Juwel zu restaurieren. Wie zu erwarten, ist ihm das bestens gelungen: Vielen Dank! …“
Quelle: Naturfreunde Mannersdorf
gemacht – gehört zur Serie „Unbekanntes Leithagebirge“ – den dortigen „Schatz“ gehoben und dann – auf neuer Route – runter nach Donnerskirchen. Tolle Runde, tadelloses Wetter, hoffentlich bleibts die nächsten Tage/Wochen noch so…
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