Frühlingsanfang? Frühlingsanfang!

„… Das kalendarische Frühjahr beginnt zur Frühlings-Tagundnachtgleiche, wenn die Sonne genau über dem Äquator steht. Im März wandert der Zenit der Sonne von Süden nach Norden und sorgt auf der Nordhalbkugel für längere Tage und steigende Temperaturen. In Europa beginnt zu diesem Zeitpunkt der Frühling …“ (Quelle)

Also ist ja eine Start-in-den-Frühling-Ausfahrt angesagt. Am vergangenen Sonntag war ja schon fast „kurz/kurz-Wetter“ – einige wagemutige sind mir auch schon so entgegen gekommen, ich war sicherheitshalber noch mit Beinlingen und Herbst-Trikot + Windweste unterwegs. Aber mit Wochenbeginn fielen die Temperaturen wieder auf einstellig. Egal. Ich will nicht wieder eine meiner Standard-Runden (die ich inzwischen mit verbundenen Augen fahren könnte) fahren, denke über nach, und: ha, da war doch was!
Vor Jahren (?) bin ich doch mit dem Crosser (oder wars mit dem MTB?) entlang der burgenländisch-ungarischen Grenze entlang gegurkt und da war die Gegend doch wunderschön!

Also den Crosser gewählt, hinein in die Herbstwäsche (es hat +6°C), nur eine Trinkflasche gefüllt, zwei Riegel, ein Gel in die Trikot-Tasche, eine ungefähre Route im Kopf und los. Richtung Schattendorf, dann nach Ungarn, eine Schleife durch Sopron und Richtung Brennbergbánya. In Görbehalom (dort gibts sogar ein kleines Bergbaumuseum, sehe ich beim Foddostopp)

in Görbehalom

gehts rechts rein – da kommt man auch zum Helenenschacht, das weiß ich, also abgebogen. Die Straße ist asphaltiert, es geht gemütlich bergan, nach einigen Kilometern ein(e) Rohbau/Ruine – was war das / was soll es werden?

Nach einer kurzen Besichtigungs-Tour geht es stetig bergauf weiter. Der Asphalt wird etwas schlechter, wäre aber auch mit dem Rennrad noch gut befahrbar (außer für die ganz heiklen „ich-fahr-mit-meinem-7.000,00-Tüten-teurem-Rennrad-nur-auf-feinstem-Asphalt“-Typen), ab und zu kommt doch ein steileres Stück. Und für ca. 200 Meter gibt es keinen Asphalt, sondern einen (festgefahrenen) Feld-/Waldweg.

Zwischendurch ein eingezäuntes Gelände mit diversen „Sammelbecken“ – irgendein EU gefördertes Projekt (so sagt zumindest das Taferl), was gesammelt wird (Niederschlag, Blätter-Anzahl, Käfer und/oder andere Insekten…?) erschließt sich mir nicht…

Dann bin ich oben am Grenzübergang, ich fahre den Wander-/Pilger-Weg entlang bis zum „Magas-bérc kilátó“ (Hoher Aussichtsturm). Ein Stück weiter ist es ziemlich nass und gatschig, die Wildschweine haben auch ziemlich gewütet und etliches an Bruchholz liegt herum. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, mein Zeitfenster ist relativ klein (Am Crosser hab ich kein Licht und ich will nicht unbedingt im Finstern im Wald herumgurken) und ich verschiebe die Befahrung auf ein anderes Mal, drehe um und rolle nach Hause…

Wie üblich, gibts die Route auf Strava.


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