Meridiem Trail – Etappen 3, 4 und 5 – Der Kilometermacher

Meridiem Trail – Etappen 3, 4 und 5

Ich war ja bei der Präsentation des „Meridiem Trail“ dabei und fand die Geschichte sehr interessant und auch nachfahrenswert…

Ich habe ein Zeitfenster von 2 Tagen, das Wetter scheint auch passend zu sein, also richte ich mein Reiserad her. Nur kleines Gepäck – Werkzeug (*), Regenjacke (*), Zauberpulver (*), ein paar Riegel (*) und Gels (*) und fahre relativ spät am Dienstag, den 24.03. los.

Das Stück von Eisenstadt (Start der Etappe 3) nach Mörbisch lasse ich aus, ich wohne ja ganz in der Nähe. Ich steige also an der ungarischen Grenze in Mörbisch in den Track ein. Auf eher von mir selten gefahrenen Wegen geht es über Tomalom nach Sopron, zick-zack durch die Stadt durch, vorbei an etlichen Cafes, Restaurants etc. am Ring, am Bahnhof vorbei und über Harka nach Deutschkreutz.
Kurz vor der Ortstafel: Luftverlust am Hinterrad. Nachpumpen. Weiterfahren. Der Track biegt vor der Kirche rechts ab, ich fahre aber ein paar Meter weiter. Einparken vor dem (empfehlenswerten) Café Goldmark, ein 2. Frühstück und den Reifen beobachten.
Ergebnis: Doch ein Patschen. Zum Glück gibt es vis-à-vis des Cafés, neben der Raika einen tollen Fahrrad-Stützpunkt mit Werkzeug, Luftpumpe und auch einer Ladestation für E-Bikes. Hier wechsle ich meinen Schlauch – einfacher und bequemer als irgendwo in der Pampa.

Es geht weiter und kurz nach Deutschkreutz im Kreutzer Wald die erste „ordentliche“ Steigung, da braucht der Bio-Biker das kleine Blatt. Weiter auf teils einsamen Wegen immer auf und ab bis nach Köszeg. Dort endet die Etappe 3 auf dem Hauptplatz quasi – Café, Restaurants…

Weiter auf der Etappe 4. Bis Velem geht es leicht bergauf, dann eher bergab bis Rechnitz. In Rechnitz ist es wieder Zeit für eine Jause, einen Kaffee und/oder Spritzwein. Und auch die Überlegung: Schaffe ich es – bevor es dunkel wird – noch nach Güssing oder nicht? Der Wind war anstrengend, die Höhenmeter auch und die Beine wollen auch nicht mehr so richtig.
Es gibt, laut APP, und auch eigener Schnell-Recherche keine ruck-zuck buchbare Unterkunft (um diese Jahreszeit) zwischen Rechnitz und Güssing und so  beende ich die Tour, buche mir ein Zimmer beim Freingruber – Eine einfache Frühstückspension, schönes, sauberes Zimmer, Rad kann im abgesperrten Innenhof abgestellt werden.
Das Abendessen im Tiffany war allerdings eher eine Niederlage, mehr sag‘ ich nicht dazu…

Tranzparenz-Hinweis:
Inzwischen ist euch sicher klar, diese Geschichte ist Werbung und entstand
in Kooperation mit Christian Kresse / Meridiem Trail.
Trotzdem:
Ich schreibe mein G’schichtl wie immer aus meiner Perspektive, offen und ehrlich.

Mittwoch, 25.03.:
Ich stehe zeitig auf, frühstücke gut und ordentlich und rolle aus dem Innenhof. Es hat +4°C, der Wind kommt von vorne (ist eh normal) und es geht den Bahnradweg hinunter. Da war ich schon ewig nicht mehr, denn ich kann mich erinnern, als wir seinerzeit öfters im „Süden“ waren, waren da noch Schienen und – ich bin mir fast sicher – (zumindest) Güterverkehr.
Egal, ich komme nach Burg, dann folgt der Eisenberg. Nicht besonders steil, aber zaaaach. Dann wieder relativ flach und einsam bis Moschendorf – Freilicht- und Wein-Museum. Zwischen Kulm und Moschendorf immer wieder schöne Ausblicke, Gegend, Kellerstöckl, Heurige, tolle Fotomotive… Dann nach Westen. Der Track geht vor Heiligenbrunn den Berg hinauf, statt in’s Ortszentrum, aber was soll’s. Ich kenne das ja von früheren Reisen. Einige Schlenker, die der Track macht, sind mir nicht ganz klar, aber das hängt vermutlich damit zusammen, dass wir – eine Gruppe von ca. 10 Rennradler(innen) – meistens bei unseren Reisen von Nord (Eisenstadt) bis Süd (Güssing) meistens die Direttissima gewählt haben. So gibt’s halt noch ein paar Höhenmeter über den Hamerlberg und (fast) bergab über Glasing nach Güssing.

Dort komme ich zu Mittag an, ideal. Mittagsmenü Nummer 1 im „Mokka„. Gut, reichlich und günstig. 1 Punkt Abzug – keine Radständer oder so.
Leider war das Menü nicht wirklich kompatibel mit den folgenden Steigungen. Da brannten die Beinchen. Dafür in Inzenhof eine Pause beim tollen Rastplatz: WC, Kaffee- und Getränke-Automat und außerdem ein tolles „Randonneurs-Hotel“.
Einmal noch bergauf und dann bergab nach Heiligenkreuz. Über die Lafnitz rüber und dann, meist die Raab in Sichtweite flach bis nach Feldbach.
Für mich ist dort Ende – die ÖBB bringt mich nach Hause…

Für wem ist der Meridiem-Trail eigentlich?
Meiner Meinung nach für Radreisende, Reiseradler, die eine gewisse Affinität zu kulturellen und geschichtlichen Themen haben, nicht Kilometer „fressen“ wollen, sondern sich (auch) Zeit für Kunst, Kultur, Geschichte, Kulinarik etc. nehmen (wollen)…

Lohnt sich der Kauf der Navigations-Packs?
Eigentlich schon. Es gibt die Route(n) fixfertig, die APP – die ständig aktualisiert wird – liefert Informationen über Sehenswürdigkeiten, Lokale, Hotels und viele weitere Infos etc.
Man erspart sich die eigene, manchesmal mühevolle Planerei und das bearbeiten der Route, hinzufügen von POI’s etc.
Als Beispiel (Bild 4): Die unzähligen Radwege im Bereich Deutschkreutz – welchen nehme ich?


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Danke für Eure Unterstützung!


Du möchtest mich auf einen Kaffee oder ein pannonisches Iso-Getränk (= Spritzer) einladen?
Vielen Dank im Voraus!






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