„Trainingslager“ Sardinien 2018/02

Sonntag, 22.04.:
Der 200er-Brevet steht an. Beim Briefing wurde vereinbart, Startverschiebung auf 07:30 (wer will), denn im Hotel gibt’s ab 07:00 Frühstück. Mir ist es recht, ich frühstücke ja im Appartement und kann also um 07:00 Uhr starten und kann gemütlich losfahren (ich brauch ja immer eine Weile, bis ich auf   “Betriebstemperatur“ bin). Gesagt, getan und ungefähr bei km 30 oder so kommt von hinten eine Gruppe heran. Gerade richtig, ich bin schon warmgefahren, häng mich dazu und es geht flott dahin. Allerdings muss ich dann bei km 75 doch reissen lassen – der ehemalige RAAM-Teilnehmer (unsere Lokomotive) legt bergauf ein Tempo vor, bei dem ich nicht mithalten kann (einige andere später dann auch nicht – die treff ich dann bei der Kontroll-Stelle Nr. 2 bei km 112 – Kontroll-Stelle Nr. 1 war eine „Geheim“-Kontrolle, durchgeführt vom Präsidenten im roten Wohnmobil). Ab dort fahren wir dann zu fünft weiter. Bei Kontroll-Stelle 3 eine kurze Pause – Kaffee und ein Tramezzini, Flaschen nachfüllen und weiter geht’s. Am einzigen gröberen Anstieg bei km 135 zieht einer davon, weil wir bei Quelle stehen bleiben und nochmal Flaschen nachfüllen. Zu viert fahren wir dann gemeinsam “nach Hause“.

Montag, 23.04.:
Gestern noch gegoogelt: Nächste VW-Werkstätte in Olbia, super, da brauch ich meine 24Std.-Nothilfe-Dings-Karte nicht.
Also zeitig in der Früh auf, Radl ins Auto, einen Gang reingewürgt – es dürft der 3. sein (so fühlt es sich beim anfahren an) und mit flotten 60 kmh nach Olbia. Während der Fahrt überlegt und kombiniert: Für einen T4-Bus BJ. 92 werden wohl keine Ersatzteile lagernd sein, also werde ich gegebenenfalls vorschlagen: Auto bleibt da und am Mittwoch hol ich es wieder ab. So kann ich den 300er am Dienstag fahren, Mittwoch ausradeln (also nach Olbia das Auto holen) und am Donnerstag den 400er fahren…

Aber 1. kommt es anders…:

Es dauert eine Weile, bis die richtige Teilenummer gefunden wird und (mangels italienisch-Kenntnissen meinerseits und deutsch- bzw. englischkenntnissen des Werkstatt-Personals) der Ablauf bzw. mein Vorschlag für alle verständlich wird. Doch: Mittwoch ist geschlossen – Feiertag (Tag der Befreiung Italien) in Italien.
Aber: Ersatzteil wird sofort bestellt, kommt zu Mittag, wird eingebaut, ich kann meinen Bulli um 17:00 Uhr holen – perfetto!

als man 2. denkt:

Ich radel also wieder nach Budoni, ess eine Kleinigkeit, setz mich ein bissl in die Sonne und radel wieder nach Olbia, aber: Ersatzteil ist noch nicht gekommen, kommt mit dem Overnight-Express, Auto morgen holen.
Also wieder nach Budoni radeln (und so kommen auch heute wieder ein paar km zusammen) und der 300er morgen ist leider gestrichen (den schaff ich sicher nicht innerhalb von 9 Stunden und dann noch nach Olbia, bevor die Werkstatt zumacht)…

„Trainingslager“ Sardinien – Teil 1 – Teil 2 – Teil 3Teil 4

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