1. Bucklige-Runde 2022

Endlich einmal (angeblich) +20°C bei Sonnenschein und wenig Wind. Quasi ideal für eine Ausfahrt in die Bucklige Welt. Das Thermometer bei mir im Hof zeigt allerdings nur 15°C, außerdem bin ich heuer sowieso irgendwie dafruan, also kurze Bib + Knielinge, dünnes Langarmtrikot und ein dünnes Windwesterl auch noch. Mattersburg – Forchtenstein. Ich ziehe mein Windwesterl aus, rein damit in’s Röhrl“ (*), kurble flott (zu flott, wie sich herausstellt) hoch, aber bei der Abzweigung zum Haselgraben geht mir doch die Luft aus, ich muss eine kurze Pause einlegen. Dann weiter, und oben sehe ich: Der Heurige – laut Betreiber „… der höchstgelegene Heurige des Burgenlandes…“ (auf knapp 700 mtr) hat offen. Der ist mir schon voriges Jahr aufgefallen – war ganz neu und aber geschlossen. Also ein kurzer Stopp auf ein alkoholfreies Getränk und eine kurze Plauderei…

Frisch heroben, ich ziehe mein Windwesterl wieder an und weiter geht’s. Wieder ein kurzer Stopp beim „Tor der Buckligen Welt“ – wunderbare Aussicht heute!

Eigentlich wollte ich gleich runter nach Klingfurth, überlege es mir aber anders und fahre nach Hochwolkersdorf und dann rechts Richtung Bromberg. Bei der Dreibuchenkapelle setzte ich mich in die Sonne, esse einen Riegel und genieße die herrliche Aussicht. Bei den Meierhöfen wieder rechts ab nach Stupfrenreith. Und überraschenderweise hat die Backhendelstation offen – wenn ich das gewusst hätte… So rolle ich nur vorbei und bergab Richtung Wr. Neustadt. Neugierig wie ich bin, mache ich einen kleinen Abstecher zum alten Kalbrennofen, den ich schon oft beim vorbeifahren bewundert habe.
Aus der Broschüre Kulturwanderweg / Marterlweg Bad Erlach:
„… Ziegeleien und Kalkbrandstätten zählen zur ältesten bodenständigen Industrie in Bad Erlach. In der „Hinterbrühl“ wurde schon im 18. Jahrhundert in offenen Steinöfen Kalk gebrannt. Der hier bestehende Brennofen wurde 1885 erbaut und ist noch heute – obwohl nicht mehr in Betrieb – voll funktionstüchtig …“

In Wiener Neustadt hole ich mir beim Schachterlwirt eine kleine Jause und fahre dann (damit sich ein Hunderter ausgeht) über Theresienfeld, Eggendorf, Ebenfurth… nach Hause.
Insgesamt waren es dann 110 Kilometer und ein paar Höhenmeter – sagt Strava.


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