Irgendwie scheint sich ein Tag mit (relativ) wenig Wind und Temperaturen von über 20°C anzubahnen. Das ist die Gelegenheit für eine Tagestour!
Es hat in der Früh‘ erst ca. 14°C, ich wähle ein dünnes Langarm-Trikot und Beinlinge (*) – meine Knielinge (*) sind irgendwie verschwunden…
Ich habe mir schon im Vorfeld im Geiste eine etwas längere Runde mit Ausstiegsmöglichkeit(en) zusammengestellt. Ich kenne die Strecke eigentlich, bin aber dort schon lange nicht gewesen und wollte auch den neu entdeckten Veloplaner „testen“. Ok, ich starte um 1/2 10, rolle auf bekannten Wegen nach Mattersburg, den neuen Radweg nach Wiesen und weiter nach Bad Sauerbrunn. Die Baustelle ist nach wie vor vorhanden, ein „durchschummeln“ wie letzte Woche ist nicht mehr möglich – ordentlich und gewissenhaft komplett eingezäunt! Die Umleitung ist teilweise geschottert, aber auch mit dem Renner gut zu fahren. Auf bekannten Wegen geht es weiter bis Pitten. Kurzer Foto- bzw. Info-Stopp beim „Georgi Stollen„. Dann, bei Kilometer 50 ist es Zeit für ein 2. Frühstück beim Koll.
Es geht stetig leicht bergauf, kaum merkbar. Spürbar erst wirklich dann ab Thomasberg, da steigt die Straße doch bis zum ehemaligen Gasthaus „Weisses Kreuz“ etwas steiler an. Dieses ist leider schon seit 2018 geschlossen. Ich erinnere mich an frühere Besuche (vor ca. 45 Jahren) und den bewundernswerten alten, riesigen, mit Holz und Kohle beheizten Ofen in der Küche…
Dann geht es bergab, teilweise Straße, teilweise Radweg – der halt manch komische Schleife macht. In Kirchschlag wäre eine Essenspause angesagt, aber nachdem mein Tisch von der „Königin der Unfreundlichkeit“ betreut wird, belasse ich es bei einem Spritzwein und ziehe weiter. Und – weil ich schon lange nicht in der Gegend war – passiert mir ein Missgeschick: Statt die „Karler Straße“ hinauf zu kurbeln, erwische ich die viel steilere und dann auch noch geschotterte „Rosengartenroute“ – uff!
Aber dann wieder bergab, ein paar leichte Wellen bergauf. Die Route auf meinen Wahoo (*) macht wieder ein paar komische Schlenker – die „Veloplaner“-Route folgt brav allen möglichen Radwegen. Immerhin komme ich in Draßmarkt beim Kinderspielplatz vorbei und kann meine Flaschen füllen. So geht es dahin bis Oberpullendorf.
Rein in den Supermarket, Jause kaufen. Ungefähr 20 Kilometer sind es noch bis Deutschkreutz. Die Beine sind schon etwas leer, die Körner schon fast aufgebraucht. Die Steigung aus Oberpullendorf hinaus tut schon ordentlich weh und die kleinen Wellen danach ebenfalls. Also werde ich wohl in Deutschkreutz (Ausstiegmöglichkleit 2) den Zug besteigen und die letzten 30 Kilometer nicht mit dem Renner absolvieren…
In Deutschkreutz pausiere ich beim Café Goldmark, ordere einen Aperol und inspiziere die Snack-Karte (Heuriger hat ja leider keiner offen). Nebenbei studiere ich Scotty und hoppla: In ein paar Minuten geht ein Zug, also zahlen und „… hau wech den scheiss …“ – Aperol auf ex, aufsitzen, zum Bahnhof eilen. Eintreffen am Bahnhof 17:11 Uhr, Abfahrt 17:13 Uhr – uff!
Dann noch die letzten Kilometer vom Bahnhof Wulkaprodersdorf nach Hause rollen – und einen Aperol daheim in Ruhe geniessen! Eine schöne Runde – Wiederholung nicht ausgeschlossen!
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