TSE 22 – Kür und Pflicht

Samstag, 19.02., 07:00 Uhr:
Aufstehen, ein kleines Frühstück, ein Blick auf die Wetter-App: +3°C, Wind aus West/Nordwest, 25 – 29 km/h, Böen bis 65 km/h…
Das wäre eigentlich das richtige Wetter, um gleich wieder in’s Schlafzimmer zu wandern, aber ich hab mich angemeldet, Werbung gemacht, also sollte/muss ich doch fahren…

Ich ziehe mich also an, fülle die Trinkflaschen, hole mein (am Vorabend fertig gemachtes) Topstone aus dem Schupfen, und um 07:30 rolle ich (die Kür!) auf bekannten Wegen Richtung Bratislava. Der Wind kommt nicht direkt von vorne, meistens seitlich, unangenehm aber fast immer und ich brauche fast 3 Stunden bis Kittsee. Zeit für ein 2. Frühstück.

Ich rolle rüber nach Bratislava. Beim Isadore-Hub sind schon einige RadlerInnen versammelt, es gibt Wasser, Kaffee, Kuchen und das Warten beginnt. Bis auf Gabriel vom Citybiker kenne/erkenne ich niemanden.

Pünktlich um 12:00 Uhr geht’s los. Laut Ausschreibung „… eine gemütliche Gruppenausfahrt von Bratislava nach Wien, ohne Stress und ohne Strava-Ambitionen …“ (#hüstel). Durch die Stadt geht es zügig mit Stopp and Go und ein paar Ampelstopps, aber am Damm geht’s los. Wie heißt es so schön? „… 2 Radfahrer, ein Rennen …“. Lang bleib‘ ich nicht dran an der Gruppe, die sind viel zu schnell für mich, aber mir ist das sowieso egal.

Und überhaupt – fotografieren im Winter:

  1. stehenbleiben,
  2. Jacke aufmachen,
  3. Handy aus der Trikot-Tasche holen,
  4. Handschuhe ausziehen,
  5. Foto(s) machen,
  6. alles wieder retour.

Daher habe ich meine GoPro (*) in der Oberrohrtasche, da geht es ohne stehenbleiben, auch mit Handschuhen – aber wer kann mir sagen, warum ich die mit dem leeren Akku (und ohne Ladekabel – der Nabendynamo hätte geholfen) mitgenommen habe ???

Auch egal. Hainburg. Donaubrücke. Radweg nach Wien, am Damm. Schnurgerade. Der Wind: von vorne. Mühsam, mühsam. Ich überhole, werde überholt. Will mich reinhängen. Wird nix.
Endlich: „Labestation“ in Schönau an der Donau, Hermis Radlertreff. Spritzwein, Frucade, ein kurzes Plauscherl mit Mitradlern, Foto machen vergessen.

Dann auf zu den letzten Kilometern. Donauinsel, Prater Hauptallee, dem Pfeil auf meinem Wahoo (*) nach durch die Stadt bis zum Citybiker. Ein Foto.

Und kehrt. Den ursprünglichen Plan – von Wien mit dem Rad nach Hause, damit die 200 Kilometer voll werden, vergesse ich ganz schnell. Mir reicht’s eigentlich. Also zum Hauptbahnhof. Eine dreiviertel Stunde Zeit, bis mein Zug geht, das reicht für ein (überraschend feines) Essen, Kaffee und Saftl. Und knapp vor 20:00 Uhr rolle ich daheim in den Hof…

Die Tour auf Strava.


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3 Kommentare zu „TSE 22 – Kür und Pflicht

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  1. Danke für den Bericht! Sind zu zweit die Strecke Wien – Bratis – Wien gefahren und waren viel zu spät beim Isadore shop um gemeinsam mit der Meute zurückzufahren.
    Nachteil: für unseren Kaffee gabs keine Milch mehr
    Vorteil: konnten zurück unser eigenes Tempo fahren 😉
    Also Strafe fürs Milch wegtrinken habe ich ein Foto geklaut.
    LG Gerald + Horst.

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