Ústí nad Labem – Cheb – ICT – Gmünd, Teil 2

Mittwoch, 24.08.: Cheb – Waldmünchen
Hinein nach Cheb zum Bahnhof. Dort beginnt mein Track und außerdem gibt es tadelloses Frühstück in einem kleinen Bistro. Sehr guter Kaffee, große Auswahl an Croissants, Plundergebäck, diverse belegte Weckerl etc. Dann noch ein kurzer Besuch in einem Supermarkt, Wurst, Käse, Weckerl, Joghurt, Obst, Limo…

ein kleines Frühstück…

Und dann geht es Richtung Süden, einmal auf deutscher Seite, dann wieder auf tschechischer Seite, nicht immer, aber meistens auf dem Euro Velo 13 / Iron Curtain Trail.

Spoiler:
Seit einiger Zeit kann man die Euro-Velo-Strecken (nicht nur den ICT) als *gpx hier downloaden (Eine kleine Spende wird erwünscht und ist auch angebracht!).

Hügelig, auf und ab geht es auf verkehrsarmen Straßen, Waldwegen, Forstautobahnen. Es ist kühl, aber trocken, wenig Wind. Schön langsam finde ich meinen Rhythmus, kurble dahin, bleibe stehen, fotografiere, setzte mich auf eine Bank, esse und trinke und genieße die Ruhe.
Am Nachmittag ist es wieder Zeit für die Quartiersuche. Was spuckt Booking (*) aus, hier in der Nähe? Oh, direkt an meiner Strecke ein Hotel (*) mit Schwimmbad, Sauna, Dampfbad – das wird natürlich gleich gebucht…

Aber ein paar Kilometer sind es noch. Und auch geschichtlich ist die Gegend höchst interessant. Hinweisschilder über aufgelassene Dörfer, ehemalige Häuser und deren Bewohner, eine alte Kirche und ein alter Friedhof. Informationstafeln geben Auskunft über Lučina / Grafenried, ich wandere eine Weile zwischen den Ruinen umher…

Und dann die letzten Kilometer bis zum gebuchten Quartier – einchecken, duschen, essen, trinken, essen. Danach ein kurzer Powernap und dann in Dampfbad und Sauna – eine Wohltat!

Strava meint: 120 km / 1.777 hm.

Donnerstag, 25.08.: Waldmünchen – Špičák (Železná Ruda)
Das reichhaltige Frühstück hätte ich mir ersparen sollen, denn es gibt gleich eine Bergwertung. Fahren, absteigen und schieben, fahren, absteigen und schieben, verschnaufen, und weiter – so geht es die ersten 10 Kilometer dahin. Dann bergab, relativ flach dahin, ein paar wilde Schupfer, aber die schöne Gegend, die Ruhe, die Einsamkeit ist es wert. Nach Nýrsko geht es vorbei am Stausee Nýrsko und dann sind 400 Höhenmeter zu überwinden. Ziemlich zaaaach und anstrengend. Ein paar Stücke muss ich doch schieben auf den ungefähr 10 Kilometern. Oben angekommen will ich eigentlich zum Aussichtsturm radeln, aber der sperrt demnächst zu, das geht sich also nicht mehr aus.

Also checke ich mir ein Zimmer, radle erstmal vorbei und muss ein paar Höhenmeter retour. Nicht schlimm und nicht weit. Schönes Zimmer mit Terrasse, gleich daneben ist ein Container: „Grillmax„. Ich verwerfe meinen ursprünglichen Plan, auf der Terrasse zu kochen, schlendere nach dem duschen hinüber und: Der Burger ist wunderbar!

Danach zurück ins Quartier, Trikot, Hose und Baselayer waschen – auch das Merino-Zeug muffelt nach ein paar Tagen schon…

Was sagt Strava? 81,88 km / 1.488 hm.

Die Geschichte in insgesamt 3 Teilen (sonst wäre es zu lang gewesen):
Teil 1, Teil 3.


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2 Kommentare zu „Ústí nad Labem – Cheb – ICT – Gmünd, Teil 2

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    1. Ja, aber das mit dem „guten“ Essen ist manchmal eine Illusion.
      Gerade bei so langen Touren wird halt auch viel Junkfood und „ungesundes“ Essen hineingestopft
      – Hauptsache die Speicher werden aufgefüllt… 😉

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