„Versöhnung“ mit Cannondale

Ich hatte ja so einige kleinere Probleme mit der Firma Cannondale. Es ging um den Gabeltausch bei meinem Topstone, das ich mir zu meiner Pensionierung geleistet habe und nach meinen Wünschen bzw. Vorstellungen als Reiserad umbauen wollte / umgebaut habe.
Grundsätzlich war/bin ich ja hochzufrieden mit dem Bike. Es sieht gut aus, ist super verarbeitet, hat tadellose Komponenten, fährt sich auch wirklich gut, das Preis-/Leistungs-Verhältnis ist 1A, nur das mit der Gabel ohne „gear/rack/fender mounts“ störte mich etwas. Und so nahm die Geschichte Anfang August 2019 ihren Lauf…

Es begann mit einer Anfrage per Mail, die nicht beantwortet wurde. Und weil ich ein sturer (und bei manchen Sachen auch ziemlich hartnäckiger) Bock bin, klemmte ich mich erst recht ordentlich dahinter.
StammleserInnen/Abonnenten wissen Bescheid, für neue, zufällig hereingeschneite, interessierte… hier eine Chronologie:
Teil 1 – 12.09.2019: Kommunikation mit Cannondale,
Teil 2 – 23.12.2019: Gabeltausch, die 1. – schwere Niederlage.

Nachdem ich mir damit meinen Frust von der Seele geschrieben hatte (nach einigen Anläufen, denn ich hatte ein paar sehr unfreundliche Worte parat und wollte aber doch höflich bleiben) herrschte (wieder einmal) stillschweigen.
Am 16.01.2020 erreichte mich wieder einmal ein Mail (diesmal von Cannondale Österreich):

„… Ihr o.g. Schreiben hat uns am heutigen Tag erreicht.
Es tut uns leid, dass der Umbau der Gabel an Ihrem Cannondale Topstone Alu mit den von Ihnen beschriebenen Schwierigkeiten einhergegangen und bisher ohne zufriedenstellendes Ergebnis geblieben ist. Wir sind mit Ihrem Händler Starbike in Wien in Kontakt getreten und bemühen uns um eine technisch einwandfreie Lösung, die Ihnen den Betrieb Ihres Topstone mit Packtaschen an der Gabel ermöglicht. Bis dahin bitten wir Sie noch um einige Tage Geduld
…“

Aber dann (am 21.02.2020) die große und freudige Überraschung:

„… Sehr geehrter Herr Hörmann,
nach einigem internen Nachforschen möchten wir Ihnen gerne in Zusammenarbeit mit Ihrem Händler Starbike folgende Lösung anbieten.
Von der Marke GT, die ebenfalls wie Cannondale zur Cycling Sports Group gehört, gibt es das Modell Grade. Die Gabel des GT Grade lässt sich anhand der technischen Daten ins Topstone Alu einbauen. Sie weist die gleiche Gabelvorbiegung von 55 mm auf, die sich zudem mittels eines so genannten Flip Chip auf 70 mm erhöhen lässt, was für mehr Laufruhe (z.B. bei langen Touren mit Gepäck) sorgt. Der Gabelkopf ist im Durchmesser nur ca. 1 mm kleiner als das Steuerrohr (Maß von Starbike ermittelt), so dass der Übergang optisch annehmbar sein wird.
Darüber hinaus weist die Gabel eine Vielzahl an Befestigungsmöglichkeit zur Gepäckaufnahme auf
…“

Nun, ich konnte es kaum glauben, aber dann meldete sich auch Starbike bei mir, um mir mitzuteilen, dass meine Gabel eingetroffen ist. Also wieder eine Reise nach Wien, Rad abliefern und kaum 2 Stunden später nehme ich mein Topstone mit der neuen Gabel in Empfang!

Blöd ist nur: Jetzt in Zeiten der aktuellen Krise ist an eine Radreise leider nicht zu denken, aber es kommen hoffentlich bald wieder bessere Zeiten!
Bleibt daheim, Leute und bleibt gesund!

Und hier nochmal ein großes Danke an CSG Österreich für die Gabel (die ich kostenlos – und einen Helm auch noch dazu) bekommen habe und an Starbike für die Geduld und die mehrfache Schrauberei!
Starbike ist natürlich auch von den momentan herrschenden Zuständen betroffen und braucht Hilfe und Unterstützung. Wie das funktioniert? Hier erfahrt ihr alles notwendige.

Transparenz-Hinweis:
Dieser Beitrag enthält Werbung und Markennennungen. Die Gabel (und einen Helm) habe ich von Cannondale Österreich ohne Gegenleistung gratis erhalten.
Trotzdem:
Ich schreibe mein G’schichtl wie immer aus meiner Perspektive, offen und ehrlich.


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